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1896 – The Kiss

Das Schöne daran, wenn etwas neu ist, sind die vielen ersten Male. Heutzutage wird es für einen Regisseur immer schwerer etwas genuin Neues zu erschaffen. Deshalb ragen Filme wie Pulp Fiction, Memento oder Boyhood, denen es dann doch gelingt, auch heraus.

1896 sah das noch ganz anders aus, da reichte es für William Heise schon, einfach eine Kamera aufzustellen und zu filmen wie ein Mann und eine Frau sich küssen. Schon war er in die Filmgeschichte eingegangen mit dem ersten Filmkuss. Und nicht nur das: The Kiss war ein Blockbuster! Die Leute rannten für diesen Kuss ins Kino, so wie sie es heute für die Avengers machen. Dabei ist es nicht einmal ein schöner Kuss, da hat uns die Filmgeschichte wahrlich schon bessere präsentiert. Aber natürlich gab es auch schon damals die Kulturpessimisten, die in diesem Kuss einen Sittenverfall sahen.

Heise war übrigens ein Mitarbeiter von Edison. Die Edison Manufacturing Company war quasi das Google des 19. Jahrhunderts und streckte seine Finger nach allem aus, was nach spannender Zukunftstechnik aussah.

Hauptsache der Schnurrbart ist gerichtet …

SF25 – Gefährliche Brandung (Reisseurinnen-Reihe)

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100% pure adrenaline

Wir beenden die Podcastdebatte mit einem homoerotischen Kommentar auf die Belanglosigeit des Actionfilms. Mit der Pogo-Cam ausgestattet rennt der Spätfilm durch Gärten und Hinterhöfe und stürzt sich ohne Fallschirm aus Flugzeugen. In Sachen Buddhismus erfüllen Paula und Daniel zwar nicht das Schlumpfprinzip aber klären nebenbei ab, ob Tom Cruise ein guter Schauspieler ist und wie viele Gesichtsausdrücker Keanu Reeves eigentlich beherrscht.

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