Schlagwort-Archiv: 1960s

SF359 – Fail Safe (mit Christiane)

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Daniel
ist der Stier
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Christiane
telefoniert mit Moskau
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Kamil
spielt Klavier
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Marco
macht Werbung


Ein Film aus der Weltuntergangsreihe mit Christiane

Nach langer Pause setzen Christiane und ich unsere Weltuntergangsreihe fort. Mit den 60ern tauchen wir in die Angst vor dem Atomkrieg ein, die – wie wir feststellen müssen – plötzlich wieder topaktuell ist, denn der Film verhandelt vor allem auch Automatisierung und was passiert, wenn Menschen Computern die Kontrolle überlassen. Es geht viel um Ethik, um die Frage, ob das überhaupt ein Weltuntergangsfilm ist und um die Parallelen zu House of Dynamite. Der Torero!

 

 

SF311 – The Boston Strangler (Richard-Fleischer-Reihe/mit Max)

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Daniel
achtet auf die Botschaft des Films
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Max
achtet auf die Inszenierung
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Kamil
spielt Klavier
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Anne
macht "Werbung"


Wie kam es, dass 13 Frauen einem Serienmörder bereitwillig die Türe öffneten und was hatte das mit dissoziativer Persönlichkeitsstörung zu tun?

Max von der Wiederaufführung war da, um mir zu zeigen, wer Richard Fleischer ist. Mit ‚The Boston Strangler‘ oder auch ‚Der Frauenmörder von Boston‘ sahen wir einen erstaunlich modernen, gar postmodernen Film, der ausgiebig Gebrauch von Splitscreens macht und die vierte Wand durchbricht. Schon 1968 macht er dabei ein Statement, das #MeToo vorwegnimmt. Zugleich setzt er den Trope vom Serienmörder mit „der gespaltenen Persönlichkeit“, was uns zu heftigen Diskussionen über die moralische Verantwortung von Filmen mit Blick auf vulnerable Gruppen führte. Telepathie als wissenschaftlichen Fakt zu bezeichnen, ging auch nur in den 60ern, oder?

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