Schlagwort-Archive: Der 32. August auf Erden

SF119 – Enemy (Followbruary feat. David)

avatar Daniel
wartet am Bahnsteig
avatar David
der intelligente Christopher Nolan

Ein Lieblingsfilm von Staub

Ich (Daniel) war bislang skeptisch in Bezug auf den großen Hype rund um Denis Villeneuve. Wie mein Gast, David von Quergeguckt, richtig sagt: Villeneuve ist für die Filmfans der neue Christopher Nolan. Mit Enemy bin ich zwar noch nicht auf den Hypetrain aufgesprungen, aber ich habe zumindest mal den Bahnsteig betreten.

Enemy ist ein Mindfuck, über den man nicht zuviel sprechen kann, ohne zu spoilern. Der Film ähnelt The Shining dahingehend, dass keine kohärente Interpretation zu geben scheint. Es gibt immer ein paar Szenen die dazwischengrätschen und das Gesamtbild wieder in Frage stellen.

So wanderte unsere Besprechung in dieser Folge um innere Feinde, Schizophrenie, Dissonanzen, Träume, Spiegelbilder, Filmmetaphern und Bindungsängste  herum.

  • Daniel hat von Villeneuve schon Incendies besprochen
  • Außerdem erwähnen wir den Spätfilm zu The Shining

SF53 – Incendies (Followbruary #3)

avatar Daniel
So langsam wird das traurig mit dem einsamen Podcasten

Ein Spätfilm-Telegramm zum Followbruary auf Letterboxd

Da unser Audiointerface noch immer kaputt ist (seit nun schon 1,5 Monaten. Echt ey, Thomann, mach mal hin!) setzt Daniel seine Reihe spoilerfreier Kurzkritiken fort. Incendies ist eine Parabel auf die Situation im Nahen Osten und entsprechend ein sehr harter Film. Die Followbruary-Liste findet ihr hier.

Dies ist einer der Lieblingsfilme von MOJOMonKey.

Die Eckdaten von Incendies

Erscheinungsjahr: 2010
Regie: Denis Villeneuve
-Filmographie (Auswahl):
Schon seit 1988 vereinzelte Dokus

1998 Der 32. August auf Erden
2000 Maelström
2009 Polytechnique
2010 Incendies
2013 Prisoners
2013 Enemy
2015 Sicario
Budget: 6,8 Mio $
Einspielergebnis: 10,8 Mio $
Besetzung: Lubna Azabal (Nawal), Mélissa Désormeaux-Poulin (Jeanne), Maxim Gaudette (Simon), Rémy Girard (Notar)
Genre: Drama, Thriller, Parabel

Fazit

Incendies ist ein guter Film. Eine Parabel, die mit expliziter Gewalt ein sehr hartes, kaltes und teilweise zynisches Bild vom Nahostkonflikt zeichnet. Der Schluss ist ein großer Schock, den ich nicht spoilere, da der Film einerseits davon lebt aber andererseits dieses Ende dem Film und der Botschaft von Villeneuve eher schadet als nützt. Wirklich sehenswert, aber belastend.

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