Schlagwort-Archive: Parodie

SF194 – Der große Diktator (die Liste)

avatar Paula
hält Reden
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avatar Daniel
rasiert und tanzt
avatar Kamil
spielt Klavier

Ihr habt abgestimmt und wir haben Chaplins Frontalangriff auf Hitler besprochen

Nach der langen Sommerpause melden wir uns endlich zurück mit dem ersten Film von der LISTE! In unserer Abstimmung auf spaetfilm.de gewann Chaplins Hitler-Parodie. Paula und Daniel sprechen ausführlich über die Entstehungsgeschichte und die Widerstände, die der Film überwinden musste. Diskutieren, ob man Witze über Nazis machen darf, ob Humor eine Waffe gegen den Faschismus ist und kommen natürlich immer wieder auf die berühmte Rede Chaplins zurück. Neben Zitaten und Referenzen gibt es die Rezeptionsgeschichte, in der es nicht zuletzt darum geht, wo der Film wie lange verboten war. Folgt @paulaschlaeft auf Instagram!

SF58 – La Grande Bellezza (Followbruary feat. Arne)

avatar Daniel
Parodie eines Intellektuellen
avatar Arne
melancholischer Träumer
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Ein Spätfilm-Telegramm zum Followbruary auf Letterboxd

Daniel hat noch einmal Arne eingeladen. Diesmal darf Arne von La Grande Bellezza vorschwärmen. Während der Gast aus dem Enough Talk die Melancholie und den Blick zurück besonders zu schätzen weiß, resonieren bei Daniel mehr die Parodien auf die Intellektuellen.

La Grande Bellezza ist ein Lieblingsfilm von Stefan. Die Followbruary-Liste von Daniel findet ihr hier.

Die Eckdaten zu La Grande Bellezza

Erscheinungsjahr: 2013
Regie: Paolo Sorrentino
– Filmographie (Auswahl):
2001 L’uomo in più
2004 Le conseguenze dell’amore
2011 This Must Be the Place
2013 La Grande Bellezza
2015 Youth
Budget: €9.2 Mio
Einspielergebnis: $21,3 Mio (weltweit)
Besetzung: Toni Servillo (Jep), Carlo Verdone, (Romano), Sabrina Ferilli (Ramona), Galatea Ranzi (Stefania),
Genre: Millieustudie, Parodie, Drama, Tragikomödie

Fazit

Arne schwärmt von der träumerischen Melancholie, die der Film verströmt, wenn er auf der Suche nach der großen Schönheit nur leere Hüllen findet. Daniel lacht über die Parodie der Intellektualität. Beide sind wir gefesselt von der entfesselten Kamera. Doch Daniel kritisiert auch den Konservatismus und die Doppelmoral des Films. Und auf die Afrikaner in ihren Baströckchen können wir uns überhaupt keinen Reim mehr machen.

Hörenswert