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SF149 – Enter The Void (Followbruary feat. Nenad)

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Daniel
Manic Pixie Dreamboy
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Nenad
Halluzinogener Gentleman In The Lake


Ein Spätfilm-Telegramm zum Followbruary – Nenads Lieblingsfilm

Der Followbruary ist mein (Daniels) Lieblings-Filmmonat, denn in diesem schönen Monat darf man immer sehr viele gute Filme gucken. Ihr habt acht Lieblingsfilme meiner Follower gewählt und diese werde ich mit Paula und verschiedenen Gästen besprechen. Den Auftakt macht Nenad von der Bildnachwirkung, der über seinen Lieblingsfilm Enter The Void mit mir spricht. Dabei haben wir durchaus eine unterschiedliche Auffassung von Gaspar Noés Film.

Die Eckdaten zu Enter The Void

Erscheinungsjahr: 2009
Regie: Gaspar Noé
– Filmographie:
1991: Carne (Kurzfilmvorläufer zu Menschenfeind)
1998: Menschenfeind (Seul contre tous)
2002: Irreversibel (Irréversible)
2009: Enter the Void (Soudain le vide)
2015: Love
Drehbuch: Noé mit der Hilfe von Lucile Hadzihalilovic
Produktion: unter anderem Marc Missonnier und Olivier Delsbosc die Chefs von Société Fidélité, eines der renommiertesten unabhängigen französischen Studios Frankreichs
Musik: Thomas Bangalter von Daft Punk
Kamera: Benoît Debie
– Filmographie:
Stammkameramann von Noé, außerdem:
2012: Spring Breakers
2014: Lost River
Schnitt: Gaspar Noé, Marc Boucrot und Jérôme Pesnel
Besetzung: Paz de la Huerta (Linda), Nathaniel Brown (Oscar), Cyril Roy (Alex)
Budget: 12,4 Mio
Genre: Drama, Experimentalfilm, psychedelic melodrama (sagt Noé)
Einspielergebnis:  weltweit 1,5 Mio $

Funfacts zu Enter The Void

Gaspar Noé kam auf die Idee zu diesem Film, als er Lady in the Lake auf halluzinogenen Pilzen sah. Lady in the Lake war lange der einzige Film, der komplett mit einer subjektiven Kamera erzählt ist. In den letzten Jahren wurde dieses Experiment vermehrt wieder aufgegriffen. Neben Enter The Void auch von Maniac (2012) oder Son of Saul (2015). Vermutlich ist dies ein Einfluss des Computerspiels.

Noé plante den Film 15 Jahre lang. Er wurde aber erst realisierbar, als Irreversibel zum großen Kassenerfolg wurde.

Lesenswert und hörenswert