Schlagwort-Archive: Schockmomente

SF141 – Night of the Living Dead (das verspätete Halloween-Special)

avatar Paula
ist nicht geschockt.
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avatar Daniel
überlebt das Ende.

They’re coming to get you Barbra

Es waren die 60er, jeder hatte eine Message! Krankheitsbedingt schauen wir Filme in rückwärts-chronologischer Reihenfolge und finden die Zukunft so gut, dass wir Schokosoße drüberkippen. Während Paula und Daniel sich bei Night fragen, welche Genretraditionen schon bei seiner Gründung angelegt wurden und warum wir überhaupt Horror gucken, durchleben wir Gruppenkonflikte, töten geliebte Zombies und finden Kafka. Barbra ist geschockt von den zwei Zombieschulen, dem War of Two Fronts und landet versehentlich sowohl auf dem Index als auch im MOMA, während sie sich fragt: Hatte Harry Cooper recht? Vergessen wir mal eben das Copyright: Der wirkliche Horror ist, dass heute noch immer Schwarze ohne Fragen von der Polizei erschossen werden.

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SF53 – Incendies (Followbruary #3)

avatar Daniel
So langsam wird das traurig mit dem einsamen Podcasten

Ein Spätfilm-Telegramm zum Followbruary auf Letterboxd

Da unser Audiointerface noch immer kaputt ist (seit nun schon 1,5 Monaten. Echt ey, Thomann, mach mal hin!) setzt Daniel seine Reihe spoilerfreier Kurzkritiken fort. Incendies ist eine Parabel auf die Situation im Nahen Osten und entsprechend ein sehr harter Film. Die Followbruary-Liste findet ihr hier.

Dies ist einer der Lieblingsfilme von MOJOMonKey.

Die Eckdaten von Incendies

Erscheinungsjahr: 2010
Regie: Denis Villeneuve
-Filmographie (Auswahl):
Schon seit 1988 vereinzelte Dokus

1998 Der 32. August auf Erden
2000 Maelström
2009 Polytechnique
2010 Incendies
2013 Prisoners
2013 Enemy
2015 Sicario
Budget: 6,8 Mio $
Einspielergebnis: 10,8 Mio $
Besetzung: Lubna Azabal (Nawal), Mélissa Désormeaux-Poulin (Jeanne), Maxim Gaudette (Simon), Rémy Girard (Notar)
Genre: Drama, Thriller, Parabel

Fazit

Incendies ist ein guter Film. Eine Parabel, die mit expliziter Gewalt ein sehr hartes, kaltes und teilweise zynisches Bild vom Nahostkonflikt zeichnet. Der Schluss ist ein großer Schock, den ich nicht spoilere, da der Film einerseits davon lebt aber andererseits dieses Ende dem Film und der Botschaft von Villeneuve eher schadet als nützt. Wirklich sehenswert, aber belastend.

Lesenswert

 

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