1912 – Die Rache des Kameramanns

Nach dem ersten Langfilm, Dantes Inferno, und einem Ausflug in den Pleasure Garden der 1920er in der letzten Folge kehren wir erst einmal wieder zu den Kurzfilmen zurück und machen einen Abstecher nach Russland. Die Rache des Kameramanns ist ein Stop-Motion-Animationsfilm von Wladyslaw Starewicz mit echten Insekten in Menschenrollen. Das kann man schon machen, aber dann ist es halt CRAZY SHIT!!!

A pros pos Crazy Shit, die Handlung:

Herr Käfer vergnügt sich abends in einem Nachtclub mit einer flotten Libelle obwohl er zuhause eine Frau Käfer hat. Als er seinen Nebenbuhler, Herrn Grashüpfer verprügelt, rächt sich dieser auf ganz spezielle Weise. Er ist nämlich Kameramann und filmt den Seitensprung von Herrn K. Derweil hat Frau Käfer aber auch eine Affäre und zwar mit einem echt heißen Künstlerkäfer. Als Herr K. nach Hause kommt, erwischt er die beiden fast inflagranti. Der Künstlerkäfer kann zwar durch den Kamin fliehen, aber vergisst seinen Hut und das Porträt von Frau K. Daraufhin macht der untreue Gehörnte seiner Frau eine Szene. Es gelingt ihm auch noch den Künstlerkäfer abzufangen, als dieser vom Dach steigt und sich mit ihm zu prügeln, doch schließlich kann der Künstlerkäfer fliehen. Herr K. vergibt seiner Frau großzügig, wie er ist, und geht mit ihr zur Versöhnung ins Kino. Und ihr habt es sicher schon geahnt: Da läuft dann der Film von seinem Seitensprung. Frau K. wird sauer und verprügelt ihn mit ihrem Schirm. Er springt einmal durch die Leinwand und gibt dann dem Kameramann aufs Maul. Hintendrein immer Frau K., die mit dem Regenschirm auf ihren Gemahl eindrischt. Am Ende landet das Käferpaar im Knast, hat sich aber wieder versöhnt.

Was soll ich dazu noch sagen? Ach ja, es gibt einen Shot durch ein Schlüsselloch, der fiel mir auf.

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